Ein fester Bestandteil des (liturgischen) Lebens bei uns in Füchtel sind unsere Ministranten. Im Jahr 2005 gehören 38 Jungen zur Messdienerschaft. Geleitet wird die Gruppe durch Pater Andreas Bordowski OP. Alle Messdiener sind Schüler des Kollegs Sankt Thomas. Sie dienen in den Messen am Freitag, Samstag und Sonntag, zudem an den kirchlichen Feiertagen und bei den Schulmessen des Kollegs. Am Freitag, 14-tägig, findet die Messdienerstunde statt. Dort wird zum einen Neues und Altes für den Dienst am Altar dazugelernt bzw. schon vorhandenes Wissen vertieft und zum anderen wird gemeinsam gespielt.
Ein Höhepunkt ist immer wieder die einwöchige Fahrt der Ministranten, die jedes zweite Jahr als kleines Dankeschön für ihren Dienst stattfindet. Daneben gibt es immer wieder gemeinsame Unternehmungen im Laufe des Jahres, wie das Dominikanische Messdienertreffen mit den Ministranten aus den anderen deutschen Dominikanerklöstern oder Kinobesuche.

Nicht unerwähnt bleiben darf beim Thema Messdiener in Füchtel der Vor-Vorgänger von Pater Andreas als Betreuer der Ministranten: P. Amandus Schmitt OP. P. Amandus prägte viele Messdienergenerationen über einen langen Zeitraum hinweg, trotz seines schweren körperlichen Leidens, bis zu seinem Lebensende im August 1998. Er tat dies mit viel Engagement und Herz.
Im zweiten Hochgebet heißt es: „Wir bitten dich für alle, die du zu einem Dienst in der Kirche berufen hast.“ Ein Ministrant fragte einmal, ob damit auch die Messdiener gemeint seien. Ja, sie sind es. Ihr Dienst am Altar ist ein wichtiger Dienst im und am Volke Gottes. Und Gott selbst hat sie zu diesem Dienst berufen. Im Jubiläumsjahr 2002 dankten wir Gott, dass er in den vergangen hundert Jahren immer wieder Kinder und Jugendliche berufen hat, uns Dominikanern zur Seite zu stehen. Und wir danken den vielen Messdienern, die durch ihren treuen Dienst die Gottesdienste der vergangenen Jahre mitgestaltet haben.



